Bericht von der Generalversammlung

Die Diskussion um die Sportstättenplanung und den Neubau der Sportanlage Ahauser Damm war ein Schwerpunkt der Generalversammlung des FSV Gescher. Die Mitglieder ließen sich vom Vorstand über das favorisierte Konzept informieren. Grundsätzlich konnten die Sportler der Argumentation des Vorstandes folgen. Eine neue Sportanlage sei sinnvoll, an der Entscheidung über den Standort gebe es nichts mehr zu deuteln. Der Versammlung wurde bewusst, dass an einer finanziellen Beteiligung der Vereine SV.08 und FSV kein Weg vorbeiführt. Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, diesen Schritt mitzugehen. Bei Trainings-Engpässen am Ahauser Damm müsse es aber weiterhin möglich sein, die Plätze am Borkener Damm zu nutzen. Aufgabe des Vorstandes sei es, sich weiter an den Gesprächen zur Umsetzung zu beteiligen. Anregungen und Wünsche wurden mitgenommen.
FSV-Vorsitzender Christian Ströhmer blickte auf das Jahr 2009 zurück. Höhepunkte waren sicherlich der Aufstieg der I. Mannschaft in die Bezirksliga und die überraschend errungene Herbstmeisterschaft, die von der Jugendabteilung in den Osterferien angebotene Fußballschule sowie der FSV-Karneval mit dem Motto "Helden der Nacht". Für das Jubiläumsjahr 2010 kündigte Ströhmer verschiedene Aktivitäten an: eine Jubiläumsfeier am 5. Juni zum Abschluss der Stadtmeisterschaften im Nachbarschaftsfußball, eine Musikveranstaltung mit den "Sky Dogs" am 11. September und vieles mehr, alles unter dem Titel "90 Jahre FSV Gescher - eine Tradition lebt weiter!"
Dietmar Bönning und Herbert Böing berichteten aus einer gut funktionierenden Senioren- sowie Jugendabteilung. Für die Sportarten Judo und Ju-Jutsu suchen die entsprechenden Abteilungen noch interessierte Sportler. Auskunft erhält jeder Interessierte über die Homepage des FSV Gescher.

Berni Lucahsen stellte dem Verein in seinem Kassenbericht in Aussicht, dass die Schulden fürs Clubheim in zwei Jahren abgetragen sind. Die finanzielle Beteiligung an der neuen Sportanlage in Höhe von 100.000 Euro sei dann eine neue Herausforderung. Hier gebe es zwei Möglichkeiten, entweder Kreditaufnahme oder Muskelhypothek, sprich Eigenleistungen der Sportler, die letztendlich von der neuen Anlage am meisten profitieren werden.

Bei der Besetzung des Vorstandes gab es lediglich im Beirat eine Neubesetzung. Auf Theo Gödde folgt Martin Mensing, die Kameraden Ralf Gravermann, Heinz Inhestern und Hans-Joachim Schlüter stellten sich der Wiederwahl und erhielten mehrheitlich Zustimmung. Auch bei den Beiträgen beließ der Vorstand alles beim alten, die Mitfinanzierung der Anlage am Ahauser Damm könne der Verein aus den laufenden Einnahmen mittragen, so Lucahsen.

Als "Sportler des Jahres" wurde Daniel Winking, Torwart der IV. Mannschaft, ausgezeichnet. Weitere Ehrungen werden beim Festakt im Juni vorgenommen.

Aus für den Sportplatz am Brink

Die Sportler in Gescher, besonders die Fußballer, dürfen sich freuen: Für sie wird die Stadt Gescher in den Jahren 2010 und 2011, aber auch danach kräftig investieren. Angeführt wird die Prioritätenliste natürlich von der neuen Sportanlage am Ahauser Damm.
1,65 Millionen Euro soll der Bau von zwei neuen Kunstrasenplätzen inklusive Funktionsgebäude am Ahauser Damm kosten. Davon übernehmen die Sportvereine SV Gescher 08 und FSV Gescher - vorbehaltlich der Zustimmung der Generalversammlungen - eine Summe von 350.000 Euro. Mit diesem Projekt einher geht die endgültige Stilllegung des alten Sportplatzes "Áuf dem Brink".Was mit dieser Fläche geschehe ist offen. Zielrichtung sei eine Optimierung des Freibades, sagte Bürgermeister Hubert Effkemann. Keinesfalls solle am Brink wieder ein Sportplatz entstehen.

In der Prioritätenliste folge nach dem Ahauser Damm, die Sanierung der Anlage in Hochmoor. Mittelfristig sei der Tennenplatz, langfristig der Rasenplatz zu sanieren. Denkbar sei hier auch die Reduzierung auf einen Platz, dann aber als Kunstrasen. Danach folge die Umgestaltung des Sportzentrums Borkener Damm zu einer Jugend- und Breitensportanlage mit einer Reduzierung auf zwei Fußballplätze. Gleichzeitig sei eine Sanierung der veralteten Leichtathletikanlage erforderlich.

Gleichzeitig solle die Sportförderung mit einem Volumen von 45.000 Euro neu strukturiert werden. Vorgesehen sei, die Fördermittelverteilung dem Stadtsportverband (SSV) zu übertragen. Dabei gelte die Zusage der Stadt, dass kein Sportverein gegenüber dem Ist-Zustand eine Verschlechterung hinnehmen müsse.

***Aktuelle Satzung des FSV GESCHER***

S_a_t_z_u_n_g.doc

Beitrittserklärung

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